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Glukosamin ist eine im Körper natürlich vorkommende Verbindung, die am Aufbau von Bindegewebe, Knorpel inklusive Gelenkknorpel, Bändern und anderen Strukturen im Körper beteiligt ist. Darüber hinaus schmiert und stärkt es die Gelenke und ermöglicht hierdurch flüssigere Bewegungen (1, 2). Aus chemischer Sicht ist Glukosamin ein Aminosäurezucker. Krustentiere wie Krabben sind reich an Chitin – ein hochresistentes Material, das aus langen Glukosaminketten besteht. Nahrungsergänzungsmittelhersteller verwenden Chitin als Rohmaterial zur Herstellung von Glukosamin Supplements. Auch Knochen und Bindegewebe von Tiere stellen eine brauchbare Quelle für Glukosamin dar (3). Glukosamin gehört weltweit zu den beliebtesten Nahrungsergänzungsmitteln und auch viele Sportler verlassen sich – insbesondere bei Gelenkproblemen – auf Glukosamin.

Wie wirkt Glukosamin?

Das Geheimnis von Glukosamin liegt in seiner Fähigkeit, die Produktion von Verbindungen zu steigern, die das Bindegewebe aufbauen. Glukosamin bildet z.B. komplexe Moleküle wie Hyaluronsäure, die als Glycosaminoglycane bekannt sind (4, 5). Hyaluronsäure wird den meisten als Bestandteil von Hautpflegeprodukten bekannt sein. Es hält die Feuchtigkeit der Haut aufrecht und bietet Anti-Aging Vorzüge für die Haut. Da Glukosamin die Hyaluronsäureproduktion anregt, wird es in Kosmetika verwendet. Glukosamin schützt außerdem den Gelenkknorpel, indem es die Kollagenstrukturen aufrechterhält. Darüber hinaus besitzt es in den Gelenken, in den Organen und in den Blutgefäßen entzündungshemmende und antioxidative Wirkungen. Diese Wirkungen könnten dabei helfen, den Körper vor einer Reihe chronischer Erkrankungen zu schützen (6, 7).

Potentielle Gesundheitsvorzüge von Glukosamin

Glukosamin besitzt entzündungshemmende Wirkungen

Glukosamin wird häufig als Supplement zur Behandlung unterschiedlicher entzündlicher Leiden eingesetzt. Auch wenn die Wirkungen von Glukosamin noch nicht vollständig verstanden werden, scheint es Entzündungen zu reduzieren. Im Rahmen einer in vitro Studie zeigte Glukosamin signifikante entzündungshemmende Wirkungen, wenn es bei an der Knochenbildung beteiligten Zellen eingesetzt wurde (8). Ein Großteil der mit Glukosamin durchgeführten Untersuchungen umfasst eine Kombination mit Chondroitin – eine Glukosamin ähnelnde Substanz, die auch an der körpereigenen Produktion und Aufrechterhaltung des Gelenkknorpels beteiligt ist.

Eine mit 200 Probanden durchgeführte Untersuchung brachte Glukosamin Supplements mit einer signifikanten Reduzierung zweier spezifischer Biomarker für Entzündungen in Verbindung: CRP um 28% und PGE um 24%, wobei diese Resultate jedoch nicht statistisch relevant waren (9). Dieselbe Studie konnte bei Chondroitin eine statistisch signifikante Reduzierung dieser Entzündungsmarker um 36% beobachten.

Glukosamin unterstützt die Gesundheit der Gelenke

Glukosamin kommt natürlich im Körper vor. Eine seiner Rollen besteht in der Unterstützung der gesunden Entwicklung des Gewebes zwischen den Gelenken (10). Der Gelenkknorpel ist ein weißes Gewebe, das die Enden der Knochen an der Stelle bedeckt, an dem sie sich treffen um Gelenke zu bilden. Dieser Typ von Gewebe erlaubt es den Knochen in Kombination mit der Synovialflüssigkeit, sich frei im Gelenk schmerzfrei zu bewegen. Glukosamin hilft dabei mehrere chemische Verbindungen zu bilden, die an der Bildung des Gelenkknorpels und der Synovialflüssigkeit beteiligt sind. Einige Studien deuten darauf hin, dass supplementiertes Glukosamin das Gewebe der Gelenke schützen kann, indem es einen Abbau des Gelenkknorpels verhindert. Eine mit 41 Radsportlern durchgeführte Studie fand heraus, dass eine Supplementierung mit bis zu 3 Gramm Glukosamin pro Tag den Kollagenabbau in den Knien um 27% reduzierte, während diese Reduzierung beim Placebo lediglich bei 8% lag (11).

Eine andere Studie konnte eine signifikante Reduzierung des Verhältnisses von Kollagenabbau zu Kollagensynthese im Gelenkknorpel von Fußballspielern beobachten, die drei Monate lang mit 3 Gramm Glukosamin pro Tag behandelt wurden (12). Im Rahmen weiterer Studien mit Profisportlern konnten Glukosamin Supplements in einer Dosierung von 1.500 bis 3.000 mg für bis zu 4 Monate einen Abbau des Gelenkknorpels verhindern und hierdurch die Regeneration des Knorpels unterstützen (20). Auch niedrigere Dosierungen im Bereich von 500 bis 1.000 mg konnte im Rahmen einer Studie mit 75 gesunden Probanden dieselbe Wirkung zeigen (21). Diese Resultate legen eine gelenkschützende Wirkung von Glukosamin nahe.

Glukosamin könnte bei Osteoarthritis hilfreich sein

Osteoarthritis ist die am häufigsten auftretende Erkrankung der Gelenke. Eine Zerstörung des Gelenkknorpels und Deformationen der Gelenke verursachen Schmerzen und beschränken die Bewegungsfähigkeit. Dieses Leiden betrifft für gewöhnlich größere Gelenke wie Knie und Hüfte. Der größte Teil der Untersuchungen betrachteten die Auswirkungen von Glukosamin auf Symptome und Fortschreiten der Progression einer Knie Osteoarthritis. Einem Review von 32 klinischen Untersuchungen zufolge verbesserte Glukosamin die Symptome einer Osteoarthritis wie Schmerzen, Steifheit und Gelenkfunktion besser als ein Placebo (13). In drei Studien mit 1.800 Patienten mit Knie Osteoarthritis reduzierte Glukosamin – alleine oder in Kombination mit Chondroitin – Schmerzen, Steifheit und Schwellungen der Gelenke. Bei zwei Studien war diese Kombination genauso erfolgreich wie nichtsteroidale Entzündungshemmer wie Celecoxib und Ibuprofen (14, 15, 16).

Andere Reviews und Meta Analysen brachten gemischte Resultate. Hier reduzierte Glukosamin Gelenkschmerzen besser als ein Placebo, konnte jedoch Steifheit und Funktion der Gelenke nicht verbessern (17). Im Rahmen zweier weiterer Untersuchungen mit 105 Patienten mit Osteoarthritis des Kiefergelenks konnte Glukosamin bei einer Verwendung über 3 Monate Schmerzen besser reduzieren und die Beweglichkeit stärker verbessern, als dies bei Ibuprofen der Fall war (18). Eine kürzere, sechswöchige Studie mit 1.200 mg Glukosamin hatte hingegen bei einer Studie mit 59 Patienten keine Auswirkungen auf eine Osteoarthritis des Kiefergelenks (18).

Glukosamin könnte bei rheumatischer Arthritis hilfreich sein

Anders als Osteoarthritis ist rheumatische Arthritis einer Autoimmunerkrankung, die zu Entzündungen der Gelenke führt. Sie verursacht Gelenkschmerzen und Steifheit und kann sich auf den gesamten Körper ausbreiten. Laut vorläufiger Untersuchungen könnte Glukosamin durch eine rheumatische Arthritis hervorgerufene Schmerzen reduzieren, wobei die Auswirkungen auf die eigentliche Entzündung weniger überzeugend waren (22). Im Rahmen einer Studie mit 51 Patienten mit rheumatischer Arthritis verbesserte Glukosamin die Symptome deutlich (23), während bei einer anderen Studie mit 22 Patienten mit derselben Erkrankung eine Kombination von Glukosamin, Chondroitin und Quercetin keine Wirkung zeigte (24).

Bei Mäusen mit rheumatischer Arthritis unterdrückte Glukosamin in unterschiedlichen Formen Entzündungen der Gelenke und verbesserte die Gelenkfunktion (35). Bei Ratten konnte eine Kombination aus Glukosamin und Vitamin E oxidative Schäden und Entzündungen durch eine Erhöhung der Spiegel von Zink und Antioxidantien (Glutathion und SOD), eine Reduzierung der Spiegel entzündlicher Enzyme und Harnsäure, sowie eine Reduzierung des Entzündungsfaktors NF-kB (26).

Glukosamin könnte Entzündungen des Verdauungstrakts lindern

Im Rahmen einer klinischen Untersuchung mit 38 Patienten reduzierte Glukosamin in einer Dosierung von 3 Gramm für 3 Monate Entzündungen im Bereich des Verdauungstraktes und unterdrückte das Wachstum Durchfall verursachender Clostridia Bakterien (27). Ein Studienreview hob das den Verdauungstrakt heilende Potential von Glukosamin und eine Verbindung zwischen der Gesundheit des Verdauungstrakts und Gelenkproblemen hervor (28). Laut Laboruntersuchungen mit Ratten und Mäusen könnte Glukosamin Entzündungen des Verdauungstrakts lindern und die Überlebensspanne der Tiere verlängern (29).

Glukosamin könnte bei der Krebsvorsorge helfen

Im Rahmen einer großen Observationsstudie mit über 75.000 Patienten wiesen diejenigen, die mit Glukosamin und Chondroitin supplementierten, um den Faktor 2 niedrigere Raten von Lungen- und Darmkrebs auf. Laut der Wissenschaftler war die Reduzierung der Darmkrebsrate jedoch nicht signifikant (30). Eine andere Observationsstudie mit 2.000 Probanden zeigte signifikant niedrigere Raten von Darmkrebs unter Glukosamin und Chondroitin Anwendern (31). Eine größere Studie mit über 6.000 Probanden konnte hingegen keine signifikante Verbindung feststellen (32). Bei Mäusen konnte Glukosamin das Wachstum von Brust- und Lungenkrebs reduzieren (33). Bei Untersuchungen im Reagenzglas konnte Glukosamin bestimmte Typen von Krebszellen abtöten, was jedoch nicht viel über potentielle Antikrebswirkungen im menschlichen Körper aussagt (34).

Glukosamin könnte Auswirkungen auf grünen Star besitzen

Einige frühe Untersuchungen deuten darauf hin, dass Glukosamin Sulfat die Gesundheit der Augen über eine Reduzierung von Entzündungen und antioxidative Wirkungen in der Retina fördern könnte (35). Eine andere Studie deutet hingegen darauf hin, dass eine exzessive Glukosamin Zufuhr für Patienten mit grünem Star schädlich sein könnte (36).

Glukosamin könnte Anti-Aging Auswirkungen auf die Haut besitzen

Da Glukosamin Hyaluronsäure und andere Komponenten der Haut, sowie Bindegewebe aufbauen kann, könnte es Falten reduzieren und das Erscheinungsbild der Haut verbessern, wenn es zu kosmetischen Produkten hinzugefügt wird. Zusätzlich hierzu blockiert es die Bildung des Hautpigments Melanin und könnte hierdurch dunkle Hautflecken reduzieren (37). Im Rahmen einer Studie untersuchten Wissenschaftler Hautproben von 8 Frauen, die täglich 250 mg Glukosamin für 8 Wochen eingenommen hatte. Glukosamin konnte hierbei die Haut verjüngen, indem es die Produktion von Hyaluronsäure und Kollagen anregte (38). Auch das Gukosaminderivat N-Acetyl-Glukosamin könnte dabei helfen ein jugendliches Erscheinungsbild der Haut aufrecht zu erhalten (39).

Sicherheit und Nebenwirkungen von Glucosamin

Glucosamin ist bei angemessener oraler Einnahme für Erwachsene wahrscheinlich sicher und unbedenklich. Glucosamin Sulfate ist bei einer intramuskulären Injektion zweimal wöchentlich für bis zu 6 Wochen oder in Kombination mit Chondroitin Sulfat, Haifischknorpel und Kampfer auf die Haut aufgetragen für bis zu 8 Wochen möglicherweise sicher und unbedenklich. Glucosamin kann einige milde Nebenwirkungen inklusive Übelkeit, Sodbrennen, Durchfall und Verstopfung hervorrufen. Ungewöhnliche Nebenwirkungen umfassen Schläfrigkeit, Hautreaktionen und Kopfschmerzen, doch diese Nebenwirkungen treten nur selten auf.

Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen

Schwangerschaft und Stillzeit: Es ist nicht genug über die Sicherheit von Glucosamin während Schwangerschaft und Stillzeit bekannt. Aus diesem Grund sollten schwangere und stillende Frauen sicherheitshalber auf Glucosamin verzichten, bis mehr bekannt ist.

Asthma: Es gibt einen Bericht, der einen Asthmaanfall mit der Einnahme von Glucosamin in Verbindung bringt. Es ist nicht mit Sicherheit bekannt, ob Glucosamin der Grund für diesen Asthmaanfall war. Bis mehr bekannt ist, sollten Menschen, die unter Asthma leiden, bei der Einnahme von Produkten, die Glucosamin enthalten, vorsichtig sein.

Diabetes: Einige frühe Untersuchungen legen nahe, dass Glucosamin bei Diabetikern den Blutzuckerspiegel erhöhen könnte. Neuere und verlässlichere Untersuchungen zeigen jedoch, dass Glucosamin den Blutzuckerspiegel bei Menschen, die unter Diabetes vom Typ 2 leiden, nicht zu beeinflussen scheint. Glucosamin scheint für die meisten Diabetiker sicher und unbedenklich zu sein, doch der Blutzuckerspiegel sollte sorgfältig überwacht werden.

Hohe Cholesterinspiegel: Mit Tieren durchgeführte Untersuchungen legen nahe, dass Glucosamin die Cholesterinspiegel erhöhen könnte. Im Gegensatz hierzu scheint Glucosamin die Cholesterinspiegel bei Menschen nicht zu erhöhen. Es gibt jedoch einige frühe Untersuchungen, die nahelegen, dass Glucosamin die Insulinspiegel erhöhen könnte. Dies könnte zu einer Erhöhung der Cholesterinspiegel führen. Aus diesem Grund sollten Menschen mit hohen Cholesterinspiegeln, die Glucosamin einnehmen, ihre Cholesterinspiegel sicherheitshalber sorgfältig kontrollieren.

Hoher Blutdruck: Frühe Untersuchungen legen nahe, dass Glucosamin die Insulinspiegel erhöhen kann. Dies könnte den Blutdruck erhöhen. Verlässlichere Untersuchungen legen jedoch nahe, dass Glucosamin den Blutdruck nicht erhöht. Aus diesem Grund sollten Menschen mit hohem Blutdruck, die Glucosamin einnehmen, ihren Blutdruck sicherheitshalber sorgfältig kontrollieren.

Allergie auf Krustentiere: Da einige Glucosamin Produkte aus den Schalen von Krabben, Hummer oder Krebsen hergestellt werden, gibt es Bedenken, dass Glucosamin Produkte bei Menschen, die allergisch auf Krustentiere reagieren, allergische Reaktionen hervorrufen könnten. Allergische Reaktionen bei Menschen, die allergisch auf Krustentiere reagieren, werden jedoch typischerweise durch das Fleisch von Krustentieren und nicht durch die Schale hervorgerufen. Es gibt bisher keine Berichte über allergische Reaktionen auf Glucosamin bei Menschen, die allergisch auf Krustentiere reagieren. Es gibt außerdem einige Informationen darüber, dass Menschen, die allergisch auf Krustentiere reagieren, Glucosamin Produkte sicher verwenden können.

Operationen: Glucosamin könnte den Blutzuckerspiegel beeinflussen und es gibt deshalb Bedenken, dass Glucosamin die Kontrolle des Blutzuckers während und nach Operationen beeinträchtigen könnte. Aus diesem Grund sollte man die Einnahme von Glucosamin zwei Wochen vor anstehenden Operationen beenden.

Erhöhter Augeninnendruck und grüner Star: Im Rahmen einer klinischen Untersuchung erhöhte Glukosamin den Augeninnendruck, was besonders bei älteren Menschen der Fall war. Eine Observationsstudie mit 17 älteren Patienten kam zum selben Ergebnis.

Erkrankungen der Leber: Einige Fallberichte deuten darauf hin, dass Glukosamin chronische Erkrankungen der Leber verschlimmern könnte. Diese Beobachtungen konnten jedoch nicht durch klinische Untersuchungen bestätigt werden.

Wechselwirkungen

Man sollte Glucosamin nicht in Kombination mit folgenden Medikamenten einnehmen:

Krebsmedikamente (Antimitotikum Chemotherapie)

Einige Medikamente gegen Krebs wirken dadurch, dass sie die Geschwindigkeit, mit der sich Krebszellen teilen können, reduzieren. Einige Wissenschaftler glauben, dass Glucosamin die Geschwindigkeit, mit der sich Tumorzellen vermehren, erhöhen kann. Eine Einnahme von Glucosamin in Kombination mit einigen Medikamenten gegen Krebs könnte die Wirksamkeit dieser Medikamente reduzieren.

Bei einer Kombination von Glucosamin mit folgenden Medikamenten sollte man wachsam sein:

Acetaminophen

Es gibt Bedenken, dass eine Einnahme von Glucosamin in Kombination mit Acetaminophen die Wirkungen beider Substanzen beeinträchtigen könnte. Es bedarf jedoch weiterer Informationen, um eine Aussage darüber treffen zu können, ob diese Interaktion einen großen Grund zur Sorge darstellt.

Diabetesmedikamente

Es gibt Bedenken, dass Glucosamin bei Diabetikern die Blutzuckerspiegel erhöhen könnte. Es gibt außerdem Bedenken, dass Glucosamin die Wirkung von Diabetesmedikamenten reduzieren könnte. Wissenschaftliche Untersuchungen deuten jedoch darauf hin, dass Glucosamin die Blutzuckerspiegel bei Diabetikern wahrscheinlich nicht erhöht. Aus diesem Grund beeinträchtigt Glucosamin die Wirkung von Diabetesmedikamenten vermutlich nicht. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten Diabetiker, die Glucosamin einnehmen, ihre Blutzuckerspiegel sorgfältig überwachen.

Blutverdünner

Glukosamin kann mit Blutverdünnern wie Warfarin interagieren und in Kombination mit diesen Medikamenten die Blutungszeit erhöhen und das Risiko für Blutergüsse erhöhen.

Glukosamin Dosierung

Folgende Dosierungen führten bei klinischen Untersuchungen zu positiven Resultaten:

  • Osteoarthritis und rheumatische Arthritis: 1.500 mg pro Tag für 3+ Monate
  • Regeneration des Gelenkknorpels: 1.500 – 3.000 mg (Sportler) oder 1.000 mg pro Tag für 4 Monate
  • Regeneration nach Knieverletzungen: 1.500 mg täglich für einen Monat
  • Entzündungen des Verdauungstraktes: 3.000 pro Tag für 3 Monate

Glukosamin Supplements

Glukosamin Sulfat und Glukosamin Hydrochlorid sind die am weitesten verbreiteten Glukosamin Salze, die in Form von Kapseln oder Pulver in Dosierungen von 500 bis 1.500 mg pro Gabe eingenommen werden. Andere verfügbare Darreichungsformen umfassen flüssiges Glukosamin in Form von gelöstem Glukosamin Hydrochlorid und Glukosamin Cremes oder Gels zur Pflege der Haut. Die meisten Glukosamin Supplements enthalten zusätzlich Chondroitin und andere Inhaltsstoffen wie MSM, Hyaluronsäure oder Kurkuma Extrakte.

Veganes Glukosamin, das aus fermentiertem Mais hergestellt wird, ist in Form von Kapseln und Pulver erhältlich. Diese Variante ist für Veganer und Menschen, die unter einer Allergie gegen Meeresfrüchte und Krustentiere leiden, geeignet. Einige Kapseln enthalten auch NAG oder N-Acetyl-Glukosamin. Auch wenn dieses eng verwandt mit Glukosamin ist, handelt es sich um eine andere Substanz mit ihren eigenen Vorzügen und Nebenwirkungen. Auch die Dosierungsrichtlinien variieren. Die meisten in diesem Artikel betrachteten Studien verwendeten kein NAG.

Was ist das beste Glukosamin Supplement?

Eine Untersuchung mit über 600 Patienten kam zu dem Ergebnis, dass Glukosamin Sulfat bei einer Knie Osteoarthritis im Vergleich zu Glukosamin Hydrochlorid wirkungsvoller war, auch wenn beide Formen gemischte Resultate zeigten (40). Glukosamin Sulfat verdankt seine Vorzüge wahrscheinlich einer besseren Absorption. Der in dieser Form enthaltene Schwefel könnte außerdem bei Aufbau und Schutz des Gelenkknorpels helfen (41). Im Rahmen einer anderen klinischen Untersuchung waren Sulfat und Hydrat jedoch gleich effektiv (42).

Die stärksten Hinweise stammen aus einer Serie umfassender Reviews, bei denen eine spezifische kristalline Form von Glukosamin Sulfat anderen Formen überlegen war (44). Die Tatsache, dass eine pharmazeutische Firma das Patent für diese Form hält, könnte jedoch auf einen Interessenkonflikt hinweisen. Was andere Inhaltsstoffe angeht, könnten Chondroitin und MSM die Wirkungen von Glukosamin bei Knieschmerzen und im Rahmen der Gelenkregeneration verbessern, wobei es nicht genügend klinische Untersuchungen gibt, um dies zu bestätigen (44).

Glukosamin für Hunde

Glukosamin ist auch als Kautabletten, Kapseln und Pulver für Hunde erhältlich. Diese Produkte sollen dieselben positiven Wirkungen bei alternden Hunden besitzen. Wie bei Menschen konnte Glukosamin auch bei Hunden vorteilhafte Wirkungen zeigen, die sich jedoch hautsächlich auf eine milde Schmerzlinderung beziehen. Da die meisten Hunde Glukosamin gut vertragen, kann eine Verwendung bei Hunden mit Gelenkschmerzen einen Versuch wert sein (45). Die im Rahmen von Studien verwendete Dosierung für Hunde lag im Bereich von 2.000 mg pro Tag, kann aber mit dem Gewicht des Tieres variieren. Einige Tierärzte empfehlen 500 mg pro 5 Kilo Körpergewicht. Auch wenn es explizit für Hunde vermarktete Produkte gibt, können auch für Menschen gedachte Produkt verwendet werden.

Fazit

Glukosamin verleiht Haut, Gelenken und Bindegewebe Struktur und Elastizität. Während des Alterns kann ein Mangel an Glukosamin zu Gelenkschmerzen und faltiger Haut führen. Nahrungsmittelquellen für Glukosamin umfassen Krustentiere, Knochen von Tieren, Haut und Knorpel. Glukosamin ist das beliebteste Nahrungsergänzungsmittel zur Unterstützung der Gelenke. Es kann bei milder bis moderater Osteoarthritis Schmerzen lindern und die Gelenkfunktion verbessern, wobei die Beweislage jedoch begrenzt ist.

Kosmetika mit Glukosamin können dunkle Hautflecken entfernen und das Erscheinungsbild der Haut verbessern. Kristallines Glukosamin Sulfat in einer täglichen Dosierung von 1.500 mg hat die besten Resultate gezeigt. Chondroitin und Glukosamin könnten die Wirkung verbessern, wobei die Datenlage begrenzt ist. Schwangere Frauen, unbehandelte Diabetiker, Menschen mit erhöhtem Augeninnendruck oder grünem Star, Menschen die Blutverdünner einnehmen und Menschen, die auf Meeresfrüchte oder Krustentiere allergisch reagieren, sollten Glukosamin meiden.

Referenzen

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  2. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3941227/
  3. https://pubchem.ncbi.nlm.nih.gov/compound/D-glucosamine
  4. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17716251
  5. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28581831
  6. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4997993/
  7. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5077170/
  8. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17270442
  9. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24738579
  10. https://pubchem.ncbi.nlm.nih.gov/compound/D-glucosamine
  11. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23358550
  12. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19724889
  13. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4359794/
  14. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4717399/
  15. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9638313
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  22. https://www.mayoclinic.org/drugs-supplements-glucosamine/art-20362874
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