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Echte Bärentraube

Die Bärentraube – auch Arctostaphylos oder Uva-ursi - ist ein Strauch aus der Familie der Heidekrautpflanzen (Ericaceae). Der Name “Arctostaphylos” (Griechisch) und “Uva ursi” (Latein) bedeuten übersetzt Bärentraube, was angeblich darauf zurückzuführen ist, das Bären die Früchte dieses Strauches lieben. Heimisch ist die Bärentraube in den Bergen von Nordamerika, wächst aber auch in den höheren Regionen von Europa und Asien.

Traditionelle und moderne Anwendungsbereiche

Die Bärentraube wird seit Langem von Völkern überall auf der Erde zur Behandlung von Infektionen des Harntrakts, Entzündungen, Blasen- und Nierensteinen, Diabetes und Geschlechtskrankheiten verwendet. Die traditionelle Medizin verwendet Cremes und Lotionen zur Aufhellung der Haut. Auch heute gehören Hautaufhellung und die Behandlung von Hautproblemen die häufigsten Anwendungsbereiche dieser Pflanze (1, 2).

Die amerikanischen Ureinwohner haben getrocknete Bärentraubenblätter zu Tabak und anderen Kräutern hinzugefügt, um eine Rauchmischung namens “Kinnikinnick” herzustellen.

Komponenten

Im Bereich der Medizin werden nur die getrockneten Blätter der Bärentraube verwendet. Kommerzielle Mischungen und Tees enthalten häufig die gesamte Pflanze, was jedoch ein Hinweis für schlechte Produktqualität ist. Der primäre aktive Inhaltsstoff ist Arbutin (5 – 12%), ein komplexes Zuckermolekül. Enzyme im Verdauungstrakt wandeln Arbutin in Hydroquinon um, welches für die medizinischen Wirkungen verantwortlich ist. Standardisierte Blattextrakte sollten 20% Arbutin enthalten.

Die Blätter der Bärentraube sind auch reich an Tanninen wie Corilagin (10 bis 20%), welches Gewebe des Körpers reinigen und zusammenziehen kann. Andere Verbindungen umfassen:

  • Phenolsäuren: Gallsäure, P-Coumarinsäure and Syringinsäure
  • Flavonoide: Katechin, Quercetin
  • Enzyme: Beta-Glucosidase (Arbutase)
  • Triterpene: Ursolsäure, α-Amyrin
  • Mineralstoffe: Eisen, Selen, Mangan
  • Andere: Allantoin, Harz, Wachs, Fettsäuren

Der Herbst ist die beste Saison um die Blätter zu ernten und eine maximale Menge an Arbutin zu erhalten. Experten empfehlen die Verwendung wilder Pflanzen, um die bestmögliche Qualität zu erhalten.

Wirkmechanismus

Begrenzten Untersuchungen zufolge könnten Arbutin und sein Stoffwechselprodukt Hydroquinon:

  • Das Wachstum von Bakterien hemmen
  • Oxidative Schäden verhindern
  • Entzündungen lindern
  • Die Nerven schützen

Sie hemmen außerdem das Enzym Tyrosinase, das für die Bildung des Hautpigments Malanin wichtig ist (7). Auch wenn sich die Mehrzahl der Untersuchungen auf diese beiden Verbindungen konzentrieren, hat auch Corilagin die obigen Wirkungen gezeigt. Adstringierende (zusammenziehende) und antibakterielle Eigenschaften Corilagin könnten zu den Auswirkungen der Bärentraube auf Infektionen des Harntrakts und Infektionen beitragen (8, 9).

Gesundheitsvorzüge von Bärentraube

Bärentraube kann Infektionen des Harntrakts lindern

Jedes Jahr leiden etwa 150 Millionen Menschen unter Infektionen des Harntrakts. Die Widerstandsfähigkeit von Bakterien, die Infektionen des Harntrakts hervorrufen wie E. coli und E. faecalis gegen Antibiotika stellt eine große Herausforderung für die Wissenschaft dar, und machen alternative Ansätze wie Bärentraube wichtig. Im Rahmen einer klinischen Studie mit 57 Frauen mit Infektionen des Harntrakts verhinderte Bärentraube Entzündungen. Nach einem Monat der Behandlung mit 540 mg des Extrakts pro Tag waren die Frauen für ein Jahr symptomfrei und berichteten von keinen Nebenwirkungen (10). E.Coli und andere Bakterien, die Infektionen des Harntrakts verursachen können, überlebten in Urinproben von Patienten, die ein Bärentraubenextrakt oder Arbutin (100 bis 1.000 mg) eingenommen hatten, nicht (11).Diese Studie legte auch nahe, dass ein Bärentraubenextrakt effektiver ist, wenn es bereits bei den ersten Anzeichen einer Infektion eingenommen wird.

Hydroquinon, das primäre Stoffwechselprodukt von Arbutin ist effizienter gegen Bakterien in alkalischem Urin (pH Wert von etwa 8). Natron könnte den Urin basischer machen und die antibakteriellen Aktionen von Bärentraube verstärken (12, 13). Im Rahmen einer größeren klinischen Studie mit 382 Frauen konnte Bärentraube hingegen Infektionen des Harntrakts nicht heilen. Ab dem vierten Tag berichteten die Patienten von keinerlei Unterschieden bezüglich der Symptome (14). Auch ein Review klinischer Studien und traditioneller Verwendung stellt die Fähigkeit der Bärentraube Infektionen des Harntrakts behandeln zu können, in Frage. Die Autoren empfahlen es für eine kurzzeitige Prävention und betonten die Notwendigkeit größerer Studien (2). In vitro Untersuchungen an Zellen legen außerdem nahe, dass die antibakteriellen Wirkungen von Bärentraubenextrakt auch gegen weit verbreitete Ursachen von Infektionen des Harntrakts wie E. Coli, S. saprophyticus, und E. faecalis wirken (15, 16, 17). Corilagin und andere Tannine aus Bärentraubenblättern könnten Entzündungen reduzieren, die Wände des Harntrakts straffen und dabei helfen Bakterien zu bekämpfen, die für Infektionen des Harntrakts verantwortlich sind (18, 19).

Bärentraube könnte auch bei anderen Problemen im Bereich des Harntrakts helfen

Nierensteine

Im Rahmen einer mit Ratten durchgeführten Studie beobachteten Wissenschaftler die Fähigkeit von Bärentraube Nierensteine aufzulösen und den Harntrakt zu reinigen. Einmal mehr hoben die Wissenschaftler die Rolle eines alkalischen pH Wertes bei diesen Wirkungen hervor (21).

Ausscheiden von übermäßigen Flüssigkeitseinlagerungen

Eine gesteigerte Urinausscheidung – auch als diuretische Wirkung bekannt – ist einer der Mechanismen des Körpers, Bakterien aus dem Harntrakt zu schleusen. Kräuter und andere Substanzen mit dieser Wirkung können bei Infektionen des Harntrakts helfen und die Entstehung von Nierensteinen verhindern. Bei Ratten war Bärentraube dazu in der Lage den Urinfluss bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung des Elektrolytgleichgewichts zu steigern (21).

Bärentraube könnte Allergien und Entzündungen lindern

Im Rahmen von mit Mäusen mit Allergien durchgeführten Studien konnte ein Bärentraubenextrakt (4, 22, 23):

  • Hautreaktionen lindern
  • Entzündungen und Schwellungen reduzieren
  • Allergische Reaktionen lindern
  • Eine Standardbehandlung mit nichtsteroidalen Entzündungshemmern und Kortikosteroiden unterstützen

Eine Creme mit Bärentraubenextrakt (1 bis 2%) zeigt beim Auftragen auf die Haut der Tiere ähnliche Resultate. Sie konnte Schwellungen zwar nicht für sich alleine reduzieren, aber die Wirkungen einer Kortikosteroidcreme unterstützen (24).

Bärentraube kann mikrobielle Infektionen verhindern

Bakterielle Infektionen

Die antibakteriellen Wirkungen von Bärentraube sind nicht auf Infektionen des Harntrakts beschränkt. Im Rahmen einer Zellstudie reduzierte ein Bärentraubenextrakt das Wachstum von MRSA – ein gefährlicher Typ von Bakterien (S. aureus), der gegen gängige Antibiotika resistent ist. Wenn dieses Extrakt mit Antibiotika kombiniert wurde, verstärkte es deren Wirkung um den Faktor 100 bis 2.000 (25). Das in den Blättern der Bärentraube enthaltene Corilagin könnte das Wachstum von Helicobacter Pylori Bakterien hemmen, die Magengeschwüre verursachen (26).

Virusinfektionen

Zellstudien zufolge könnte Corilagin die Verbreitung des HIV-1 Virus durch eine Blockade seiner zwei essentiellen Enzyme– Protease und reverse Transcriptase – verhindern kann. Corilagin war selbst gegen medikamentenresistente HIV Stämme wirksam, wodurch es zu einer vielversprechenden begleitetenden Behandlung werden könnte (27, 28). Es bedarf jedoch weiterer Untersuchungen, um die Anti-HIV Wirkungen im menschlichen Körper zu untersuchen.

Bärentraube könnte den Blutdruck senken

Eine der Hauptkomponenten von Bärentraube – Corilagin – war bei Ratten dazu in der Lage, hohen Blutdruck zu senken. Es blockierte die Freisetzung von Noradrenalin und entspannte die Blutgefäße (29, 30). Viele Medikamente gegen hohen Blutdruck, die als Diuretika bezeichnet werden, wirken über eine Anregung von Wasserausscheidungen über den Urin. Ein Bärentraubenextrakt hat bei Ratten dieselbe Wirkung gezeigt, wobei seine Wirkungen auf den Blutdruck noch nicht untersucht wurden (21)

Bärentraube könnte die Leber schützen

Im Rahmen von mit Tieren durchgeführten Untersuchungen fiel Wissenschaftlern das Potential des in Bärentraube enthaltenen Corilagins auf, die Leber vor folgenden Bedrohungen zu schützen (31, 32, 33):

  • Parasitenbefall
  • Potentiell toxische Medikamente
  • Blutungen durch Verletzungen
  • Beeinträchtigter Fluss der Gallensäure

Es bedarf jedoch weiterer Studien, um diese leberschützenden Wirkungen beim Menschen zu bestätigen.

Mögliche Anwendungen von Bärentraube auf der Haut

Kosmetische Produkte mit Bärentraubenextrakt und seinen Hauptbestandteilen Arbutin und Hydroquinon haben eine lange Geschichte der Anwendung zur Aufhellung der Haut und der Entfernung von Hautflecken. Ein Review von 30 klinischen Untersuchungen hat Arbutin zu einem effektiven depigmentierenden, die Haut aufhellenden Wirkstoff erklärt. Selbiges gilt für sein Stoffwechselprodukt Hydroquinon, aber aufgrund von Sicherheitsbedenken empfehlen einige Experten, diese Wirkstoffe nur für Haut- und Nagelprodukte zu verwenden (34, 35).

Im Reagenzglas hemmten Bärentraubeblätter, Arbutin und Hydroquinon die Produktion von Melanin (37).

Nebenwirkungen und Vorsichtsmaßnahmen

Im Rahmen klinischer Untersuchungen haben Bärentraubeextrakte und sein primärer Inhaltsstoff Arbutin keine nennenswerten Nebenwirkungen hervorgerufen. Auch Langzeituntersuchungen legen nahe, dass diese Extrakte sicher sind. Es gibt jedoch einen Fallbericht von einer Frau, bei der es nach drei Jahren der Anwendung von Bärentraube zu Retinaschäden am Auge gekommen war (37). Im Körper wird Arbutin in Hydroquinon umgewandelt, bei dem es einige Sicherheitsbedenken gibt. Im Rahmen von mit Tieren durchgeführten Untersuchungen hat diese Verbindung das Risiko für Nierenkrebs erhöht. Diese Beobachtung war jedoch auf einen Stamm älterer männlicher Ratten beschränkt und dürfte für Menschen keine Konsequenzen besitzen (38). Injiziertes Hydroquinon führte bei einigen Versuchstieren zu Schädigungen des Knochenmarks, was jedoch bei oraler Zufuhr nicht der Fall war. Ein Review von Sicherheitsstudien legt nahe, dass Hydroquinon in den Mengen, in denen es in Bärentraube enthalten ist, für den menschlichen Verzehr sicher und unbedenklich ist (39). Aufgrund einiger Anzeichen für eine langfristige Toxizität von Hydroquinon empfehlen Experten den Konsum von Bärentraube auf 1 Woche am Stück bis zu fünfmal pro Jahr zu begrenzen (12). Kinder unter 12 Jahren und schwangere Frauen sollten Bärentraubeextrakte meiden.

Sicherheit bei einer Verwendung in Form von Kosmetika

Im Rahmen klinischer Untersuchungen berichteten Patienten nach einer Verwendung einer Creme mit 2 bis 4% Hydroquinon für bis zu drei Monaten von keinerlei Nebenwirkungen. Hauttoxizitätsstudien weisen auch auf die Sicherheit solcher Produkte hin, wobei ein Review empfiehlt, die Anwendung auf Haarfärbeprodukte und Nagelprodukte zu limitieren.

Interaktionen mit Medikamenten

Bärentraubeextrakte können CYP Enzyme hemmen, welche unterschiedliche Medikamente und Chemikalien im Körper verstoffwechseln. Folgende Medikamente könnten mit Bärentraubeextrakten interagieren (40, 41):

  • Statine (Medikamente zur Senkung des Cholesterinspiegels)
  • Selektiv Serotonin Wiederaufnahmehemmer (Antidepressiva)
  • Azole (antifungale Medikamente)
  • Einige Antibiotika und antivirale Mittel

Medikamente und Heilpflanzen, die die Urinausscheidung erhöhen (Diuretika) – zu denen auch Bärentraubeextrakte gehören – können bei der Verwendung von Lithium, das zur Behandlung von Depressionen eingesetzt wird, Nebenwirkungen provozieren. Aufgrund seiner entwässernden Eigenschaften könnte Bärentraube die Wirkung von Medikamenten gegen Bluthochdruck verstärken (42).

Verfügbare Darreichungsformen von Bärentraube

Kapseln und Trockenextrakte in Pulverform sind die am weitesten verbreiteten Formen von Bärentraube Supplements. Einige Produkte hiervon sind auf die Menge des aktiven Inhaltsstoffes Arbutin standardisiert.

Bärentraube ist auch in folgenden Darreichungsformen erhältlich:

  • Loser Tee (getröcknete Blätter)
  • Teebeutel
  • Flüssigextrakte

Darüber hinaus ist Bärentraube auch im Bereich der Kosmetika beliebt. Unterschiedliche hautaufhellende Cremes und Flüssigzubereitungen enthalten Bärentraube Blattextrakte und seine Hauptbestandteile Arbutin und Hydroquinon.

Dosierung

Im Rahmen klinischer Dosierungen reichten die Dosierungen von 400 bis 1.000 mg Arbutin, was 2 bis 5 Gramm eines standardisierten Bärentraubeextrakts (20% Arbutin) entspricht.

Für andere Formen empfehlen Experten folgende Dosierungen:

  • Tee: 3 Gramm getrocknete Blätter mit 150 ml Wasser aufgegossen, drei bis viermal pro Tag für eine Woche.
  • Gepulverte Blätter: Bis zu 1.750 mg pro Tag auf 2 bis 3 Einzelgaben aufgeteilt
  • Flüssigextrakt: 1,5 bis 4 ml pro Tag (maximal 8 ml pro Tag)

Kombinationen mit anderen Heilkräutern

Im Rahmen einer erfolgreichen klinischen Untersuchung zur Verhinderung von Infektionen des Harntrakts nahmen Frauen ein Supplement mit Bärentraubeextrakt und Brennnesselwurzelextrakt ein (43). Anwender kombinieren Bärentraube häufig mit anderen Heilkräutern, die die Urinausscheidung anregen, Entzündungen lindern und dabei helfen, Infektionen des Harntrakts zu bekämpfen. Maisgrannen, Brennnesselwurzel und Petersilienblätter, Schachtelhalm und Eibischwurzel sind häufig Bestandteil solcher Mischungen. Es gibt jedoch nur wenige oder keine Studien, die Sicherheit und Effizienz dieser Mischungen getestet haben. Cranberry Saft oder Extrakt ist ein weiteres beliebtes Naturheilmittel für Infektionen des Harntrakts, das jedoch nicht mit Bärentraube kombiniert werden sollte, da es den Urin sauer macht und hierdurch potentiell die antibakteriellen Wirkungen von Bärentraube reduziert (44).

Referenzen

  1. https://www.ema.europa.eu/en/documents/herbal-report/draft-assessment-report-arctostaphylos-uva-ursi-l-spreng-folium_en.pdf
  2. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18950249
  3. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4649267/
  4. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/1875280
  5. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18996230
  6. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30503994
  7. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24189417
  8. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29324311
  9. https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0014299910001949
  10. https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0011393X05802048
  11. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/240095
  12. https://link.springer.com/article/10.1007/s00345-002-0293-0
  13. https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/s-0028-1099743
  14. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/3068550
  15. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28245081
  16. http://eemb.ut.ee/humb/refH/Turi_1997_1.pdf
  17. https://www.ema.europa.eu/en/documents/herbal-report/draft-assessment-report-arctostaphylos-uva-ursi-l-spreng-folium_en.pdf
  18. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29324311
  19. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3655894/
  20. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/7860196
  21. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10353162
  22. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/2355310
  23. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/1693958
  24. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/1469616
  25. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC90804/
  26. https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0378874113001414
  27. https://www.jstage.jst.go.jp/article/bpb1993/23/9/23_9_1072/_article
  28. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12742578
  29. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8748933
  30. https://tmu.pure.elsevier.com/en/publications/antihypertensive-activity-of-corilagin-and-chebulinic-acid-tannin
  31. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6327405/
  32. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26946098
  33. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5811621/
  34. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8654129
  35. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/2890657
  36. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/1403661
  37. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15183807
  38. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17177740
  39. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18027166
  40. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18066112
  41. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18473749
  42. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8521679
  43. https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0011393X05802048
  44. https://www.goldjournal.net/article/S0090-4295(00)01100-6/fulltext