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Arginin


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Arginin ist für Säuglinge und Kinder eine essentielle Aminosäure, für Erwachsene eine nicht essentielle Aminosäure. Arginin ist besonders reich an Stickstoff und kann aus vielen Proteinen gebildet werden. Arginin wurde 1895 erstmals aus Tiergeweihen isoliert. Bei Säugetieren spielt es eine wichtige Rolle in der Harnstoff-Synthese. Erwachsene Tiere und Menschen können Arginin aus Glutaminsäure synthetisieren. Arginin ist an einer Reihe von Körperfunktionen beteiligt. Es ist ein Präkursor (Vorläufer) für Stickoxid, das beispielsweise für die Regulation der Blutgefäße bzw. der Blutzirkulation und für die Übermittlung von Neuronen im Gehirn benötigt wird. Arginin verbessert die Pumpleistung des Herzens. Es trägt weiter dazu bei, dass verschiedene Hormone gebildet werden. Arginin ist daran beteiligt, dass Wachstumshormone aus der Hirnanhangdrüse (Hypophyse), Insulin aus der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) und Noradrenalin aus den Nebennieren freigesetzt werden. Arginin ist für das Immunsystem wichtig, es verbessert die zelluläre Immunantwort, trägt zur Bildung von T-Lymphozyten bei und senkt deren Funktionsstörungen, und es regt die Phagozytose (Vernichtung von Fremdsubstanzen) an. Arginin trägt über seine Beteiligung an der Proteinsynthese bei Verletzungen, Operationen etc. zur besseren Wundheilung bei. Im Harnstoffzyklus der Leber wird Arginin in Harnstoff und in die Aminosäure Ornithin gespalten und kann auch aus dieser gebildet werden. Es befreit auf diese Weise den Körper von überschüssigem Stickstoff, der danach mit dem Urin ausgeschieden wird.

Die Hauptlieferanten von Arginin
Arginin ist reichlich in Nüssen und Samen, außerdem in Fleisch, Fisch und Getreide enthalten

Einige Arginin-reiche Lebensmittel enthalten in je 100 Gramm:

Arginin

Erdnüsse

3460 mg

Weizenkeime

2250 mg

Sojabohnen

2200 mg

Haselnüsse

2030 mg

Garnelen

1740 mg

Hammelfleisch, Filet

1400 mg

Huhn, Brustfleisch

1350 mg

Thunfisch

1250 mg

Haferflocken

870 mg

1 Hühnerei, mittelgroß

450 mg


Typische Gruppen für einen Mehrbedarf an Arginin

  • Patienten mit einem geschwächten Immunsystem
  • Patienten mit Verletzungen, Operationswunden
  • Patienten mit Arteriosklerose und Diabetes
  • Patienten mit einem Mangel an Wachstumshormonen
  • Patienten mit chronischen Krankheiten
  • Leistungssportler

In Zeiten starken Wachstums, im Säuglings- und Kindesalter ebenso wie in der Schwangerschaft, kann die Zufuhr an Arginin aus der Nahrung möglicherweise nicht ausreichen. Wird zu wenig Wachstumshormon gebildet, kann Arginin in hohen Dosen die Bildung dieses Hormons fördern. Die präventiven und therapeutischen Wirkungen von Arginin sind bisher nur ansatzweise erforscht. Da es an vielen Körperprozessen beteiligt ist, nimmt es auf einige Krankheitsverläufe Einfluss. Arginin kann über seinen Beitrag zur Bildung von Stickoxid und zur Blutzirkulation helfen, dass Cholesterinspiegel gesenkt werden können. Arginin unterstützt die Wirkung von Insulin und fördert normale Werte des Blutzuckers und der Fette im Blut. Auf diese Weise trägt es dazu bei, dass der Verklumpung von Blutplättchen vorgebeugt wird. Über die Regulierung des Blutkreislaufs kann Arginin außerdem bewirken, dass sexuelle Funktionsstörungen, die mit Zirkulationsstörungen verbunden sind, verringert werden. Bei stärkeren Verletzungen und Operationen sowie bei chronischen Erkrankungen kann ein erhöhter Bedarf an Arginin entstehen. Es regt die Ablagerungen von Kollagen an Wunden an und fördert die Heilung und Erneuerung von Geweben. Bei Verletzungen werden Proteine im Körper schneller abgebaut, Arginin trägt dazu bei, die Proteinspeicher im Körper zu erhalten. Arginin stärkt außerdem das Immunsystem, es fördert die Bildung der T-Lymphozyten, wehrt krebsfördernde Stoffe ab und hat vermutlich eine krebshemmende Wirkung. Das Wachstum von Tumoren, die durch Chemikalien oder Viren verursacht sind, könnte durch Arginin verlangsamt werden. Bei Leistungssportlern können Gaben von Arginin dazu beitragen, die Muskelmasse zu steigern.

Wenn Arginin im Körper fehlt
Aufgrund der vielen Funktionen von Arginin im Körper kann ein Mangel den Verlauf von Krankheiten negativ beeinflussen. Wird Arginin ausreichend zugeführt, können sich viele Situationen in Krankheitszeiten verbessern.

Kann man Arginin überdosieren oder gibt es Nebenwirkungen?
Bis zu Dosen von 6 Gramm täglich wird Arginin in der Regel gut vertragen. Hohe Dosen können eventuell Diarrhoe auslösen. Wird Arginin und Lysin zusammen eingenommen, können sich diese beiden Aminosäuren gegenseitig behindern. Arginin sollte bei gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten, welche die Blutgefäße erweitern (z.B. Nitroglycerin-Präparate oder Viagra), nicht eingenommen werden. Bei verschiedenen Krankheiten, beispielsweise Migräne, Nierenproblemen und Lebererkrankungen, sollte die Einnahme mit dem behandelnden Therapeuten abgestimmt werden.

Bedarf im Sport
Arginin ist unter Sportlern aus verschiedenen Gründen seit langer Zeit eine beliebte Aminosäure. Zu den Wirkungen von Arginin gehört, dass es die Durchblutung in der Muskulatur verbessert, was wiederum während des Trainings für einen intensiveren Pump sorgt. Die Folge davon ist, dass mehr Nährstoff in die Muskelzellen befördert wird. Eine Studie zeigt, dass Arginin die Kraftleistung im Training verbessern kann. Arginin ist der Hauptbestanteil der meisten Stickoxidprodukte (NO), die seit kurzem erhältlich sind. Im Körper wird Arginin zu Stickoxid umgewandelt. Stickoxid wiederum ist eine Substanz, die zur Erweiterung der Blutgefäße führt. Ferner ist Stickoxid an der Weiterleitung von Nervenimpulsen beteiligt und kann sogar das Muskelwachstum fördern. Arginin fördert des Weiteren die Ausschüttung von Insulin und Wachstumshormon. Im Allgemein sind 3-5g Arginin zwei bis drei Mal pro Tag auf nüchternen Magen genommen ausreichend. Eine der Einnahmen sollte 30-60 Minuten vor dem Training stattfinden.

Referenzen

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  2. Appleton, J. 2002. Arginine: Clinical potential of a semi-essential amino.
  3. Nakaki T; Kato R. 1994. Beneficial circulatory effect of L-arginine. Japanese Journal of Pharmacology. Oct, 66:2, 167-71
  4. http://1001herbs.com/l-arginine/
  5. Reyes AA; Karl IE; Klahr S Role of arginine in health and in renal disease [editorial] American Journal of Physiology, 1994 Sep, 267:3 Pt 2, F331-46
  6. Albina JE, Mills CD, Barbul A, Thirkill CE, Henry WL Jr, Mastrofrancesco B, Caldwell MD. Arginine metabolism in wounds. American Journal of Physiology 1988;254:E459-E467.

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