Vorteile1

Carnitin-Tartrat


Carnitin wird vom Körper aus den Aminosäuren Lysin und Methionin gebildet und gilt daher als nicht essentiell. Physiologisch wichtig ist die L-Form.
Carnitin hat wichtige Funktionen im Körper
Carnitin wird benötigt, um Energie aus Fetten freizusetzen. Es transportiert Fettsäuren in die Mitochondrien, die "Kraftwerke" der Zellen. Carnitin trägt besonders dazu bei, das Herz mit Sauerstoff zu versorgen, und es ist allgemein für gute Herzfunktionen wichtig.

Bitte lesen Sie auch den Bericht über Carnitin

Studien über Carnitin-Tartrat
In der vorliegenden Studie sollte die Bioverfügbarkeit von 6 verschiedenen L-Carnitin-Verbindungen geprüft werden. Dazu wurde die Aufnahme von L-Carnitin USP, verglichen mit der von Acetyl-L-Carnitin, Lauroyl-L-Carnitin, L-Carnitin-Tartrat, L-Carnitin-Fumarat und L-Carnitin-Citrat an 38 männlichen Ferkeln, die als Modelltiere zur Verfügung standen, untersucht. In den eigenen Untersuchungen wurde eine einmalige orale L-Carnitindosis von 40 mg/kg Körpergewicht bzw. 248 µmol/kg Körpergewicht verabreicht.
Die Evaluierung der L-Carnitin-Verbindungen wurde anhand von Analysen des Blutplasmas, der Erythrozyten, des Urins und des Kotes vorgenommen. Aufgrund der fehlenden Vergleichsdaten aus der Literatur und des momentanen Wissensstandes über L-Carnitin ist die Interpretation der vorliegenden Daten erschwert. Grundsätzlich sind hinsichtlich der Absorption, der Aufnahme in die Erythrozyten und der Ausscheidung über den Urin Unterschiede zwischen den verschiedenen L-Carnitin-Verbindungen erkennbar.

In zahlreichen Studien (GREIG et al., 1987; FOSTER et al., 1988; SOOP et al., 1988; FOSTER and HARRIS, 1989; FOSTER et al., 1989; BÖHLES et al., 1991; LI et al., 1992; FÖHRENBACH et al., 1993) wurde gezeigt, dass bei verschiedenen Spezies nach einer oralen Zufuhr die Konzentration an L-Carnitin im Plasma ansteigt. In der hier vorliegenden Untersuchung erhöhte sich sowohl die FC- als auch die GC-Konzentration im Plasma bereits 1 h nach der oralen L-Carnitingabe bei den Tieren aller Versuchsgruppen im Mittel um das 2,2- bzw. das 2-fache. Die Absorption von L-Carnitin ist beim Menschen durch eine langsame mukosale Aufnahme, eine anhaltende mukosale Retention und einen langsamen mukosalen Eintritt ins Blut gekennzeichnet (GROSS et al., 1984; GUDJONSSON et al., 1985 a, b). Es werden jedoch keine quantitativen Daten zur Zeit bzw. zur Geschwindigkeit angeführt. Erklärungsansätze dazu gibt die Arbeit von REBOUCHE (1991). Er fand erst 2-4,5 h nach der oralen Supplementierung des radioaktiv markierten [methyl-3H]L-Carnitin die maximalen Konzentrationen im Serum. Die Ursache dafür sah er in der relativ langsamen Absorption des L-Carnitins aus dem Darmlumen. Auch BACH et al. (1983), LI et al. (1992) und RIZZA et al. (1992) untersuchten den Einfluss verschiedener oraler L-Carnitindosierungen — ebenfalls beim Menschen. Sie konnten zeigen, dass die maximale Konzentration an L-Carnitin im Plasma (3,5 h nach der Supplementierung) abhängig von der jeweiligen L-Carnitindosis ist (30 mg/kg, 100 mg/kg und 2 g/Tag) ist. In der Literatur wird der Zeitverlauf der Konzentration an L-Carnitin im Plasma, der sich nach einer einmalig verabreichten Dosis ergibt, häufig als Anhaltspunkt genutzt, um die Absorption der jeweiligen L-Carnitin-Verbindung abschätzen zu können. Um die Geschwindigkeit der Absorption näher zu charakterisieren, ermittelt man die Zeitpunkte der maximalen Konzentrationen an L-Carnitin im Plasma. Die Konzentrationsänderung an L-Carnitin im Plasma muss nicht zwangsläufig Hinweise auf die Absorptionsfähigkeit geben, da L-Carnitin einem „first-pass“ Effekt unterliegen kann. In diesem Fall könnte L-Carnitin zwar in relativ großen Mengen absorbiert werden; ein hoher „first pass“ Effekt, beispielsweise der Leber (Transport über die Pfortader zur Leber und dann erst in das venöse System) hätte jedoch zur Folge, dass das absorbierte L-Carnitin schnell abgebaut wird und dadurch weniger ins venöse System gelangt, aus dem die Blutproben entnommen wurden. Während der Leberpassage kann der L-Carnitingehalt durch Metabolisierung und biliäre Exkretion in erheblichem Ausmaß vermindert werden. Die Zusammensetzung des Portalvenenblutes kann daher nicht mit der des peripheren Blutes im systemischen Kreislauf a priori gleichgesetzt werden. Es existiert eine „portal-periphere-Differenz“. Nur der ins systemische Blut gelangende Anteil ist bioverfügbar und kann im venösen System erfasst werden.
Die relativ großen Zeitabstände, zu denen die Plasmaproben gewonnen wurden, müssen in dieser Arbeit als limitierender Faktor für die Genauigkeit der Ergebnisse berücksichtigt werden. Aus technischen Gründen war es jedoch nicht möglich, die Blutproben in geringeren Zeitabständen zu nehmen. Die wahren maximalen L-Carnitinkonzentrationen im Plasma können nicht zwingend dem gemessenen Maximum zugeordnet werden. Wahrscheinlicher ist ein Zeitpunkt in dem Intervall, das durch die beiden Messwerte vor und nach dem Maximalwert festgelegt wird.
Die für das FC und GC im Plasma ermittelten Maxima lagen zwischen 3,5 h (L-Carnitin-Tartrat) und 7 h (L-Carnitin USP, L-Carnitin-Fumarat, Acetyl-L-Carnitin, L-Carnitin-Citrat und Lauroyl-L-Carnitin) nach der Supplementierung. Offensichtlich wird das L-Carnitin-Tartrat schneller absorbiert als die anderen L-Carnitin- Verbindungen. Dieser Sachverhalt ist in Abbildung deutlich zu erkennen: Der Konzentrationsanstieg zu Beginn des Versuchszeitraumes ist für das L-Carnitin-Tartrat eindeutig am größten. Außerdem wird der Maximalwert am schnellsten erreicht. Dieser weist auch absolut die höchsten Werte auf. Aus Gründen der Übersichtlichkeit wurden nicht alle Verlaufskurven in einer Abbildung dargestellt. Offenbar werden die L-Carnitinester (vgl. Abb. , rechte Darstellung) schlechter absorbiert als die anderen L-Carnitin-Verbindungen, zumindest liegen ihre Maximalwerte deutlich unter denen der übrigen Verbindungen.

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L-Carnitin-Tartrat Steroidähnliche Nutzen?
Laut Wissenschaftler kann die Supplementierung von Carnitin-Tartrat noch einen weiteren unerwarteten Nutzen haben. Eine Studie untersuchte die Wirkung von Carnitin auf Testosteronreaktion und Androgenrezeptoren nach schwerem Krafttraining und einer anschließende Kohlenhydrate-Protein-Mahlzeit. Die zehn männlichen Teilnehmen im Durchschnittsalter von 21 Jahren nahmen 21 Tage lang entweder ein Placebo oder zwei Gramm Carnitin-Tartrat am Tag. Die Grundzahl an Androgenrezeptoren war in der Carnitin-Gruppe höher. Nach der Nachtrainingsmahlzeit nahm die Testosteronmenge im Blutplasma ab und fiel bei der Carnitin-Gruppe niedriger aus. Wie es scheint, bewirkt Carnitin eine Vermehrung androgener Rezeptoren im Ruhezustand. Im Blutplasma wurde weniger Testosteron gemessen, weil es mit zahlreichen androgenen Rezeptoren interagiert. Anabole Steroide und Training erhöhen die Anzahl androgener Rezeptoren.

Dosierung
2-4 Gramm L-Carnitin-Tartrat täglich sorgen für ein produktiveres Training und eine effektivere Regeneration. Je 2 Gramm vor und nach dem Training.

- Gigas admin -

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