StofflisteSie kennen die Fachbegriffe und Stoffe nicht? Hier klären wir Sie auf...Fiber1. Was sind Ballaststoffe und wo kommen sie her? Wie der Name bereits aussagt, lösen sich lösliche Ballaststoffe in Wasser auf, während dies bei unlöslichen Ballaststoffen nicht der Fall ist. Innerhalb dieser Hauptkategorien gibt es mehrere Untergruppen:
Nahrungsmittelquellen für Ballaststoffe umfassen: Gemüse, Obst, Körner/Getreide, Haferkleie, Flohsamen, Guargummi und Bohnen. 2. Was bewirken Ballaststoffe und gibt es wissenschaftliche Studien, die dies belegen? Von löslichen Ballaststoffen konnte gezeigt werden, dass sie die Geschwindigkeit der Magenentleerung reduzieren. Diese reduzierte Entleerung resultiert in einem länger anhaltenden Sättigungsgefühl, was zumindest in der Theorie in einer Reduzierung der konsumierten Gesamtkalorienmenge resultieren und somit zu einem Gewichtsverlust beitragen sollte. Wenn ein Gewichtsabbau das Ziel ist, sollte man deshalb vermehrt Ballaststoffe zu sich nehmen. Untersuchungen haben weiterhin gezeigt, dass der Verzehr lösliche Ballaststoffe in einer Reduzierung der Spiegel des schlechten Cholesterins resultiert (4). Aus diesem Grund können Ballaststoffe auch das Risiko für koronare Herzerkrankungen senken (5, 6). Es ist bekannt, dass der Konsum von Pektin (welches sich in vielen Früchten wiederfindet) den Blutzuckerspiegel senken kann. Dies würde die Funktion von Insulin im Körper verstärken. Eine erhöhte Ballaststoffzufuhr (insbesondere in Form von Pektin und Muzilago) wird mit einem geringeren Auftreten von Diabetes in Verbindung gebracht. Ballaststoffe (Pektin) können außerdem das Auftreten von Gallensteinen reduzieren. Auch wenn allgemein angenommen wird, dass Ballaststoffe das Risiko für Darmkrebs senken, ist die wissenschaftliche Literatur in diesem Punkt widersprüchlich. Bis jetzt konnte nicht mit Sicherheit bestimmt werden, welche Rolle Ballaststoffe beim Schutz des Darms spielen und ob sie herbei überhaupt eine Rolle spielen. Eine Studie deutet jedoch darauf hin, dass der Konsum von Ballaststoffen das Risiko für Brustkrebs reduzieren könnte (7). 3. Wer benötigt Ballaststoffe und welche Symptome für einen Mangel gibt es? Untersuchungen haben gezeigt, dass lösliche Ballaststoffe die Fähigkeit besitzen, den Blutzuckerspiegel bei Diabetikern durch ein Anheben der Insulinspiegel zu senken. Dies bedeutet für Menschen, die auf exogenes Insulin angewiesen sind, zumindest in der Theorie einen reduzierten Bedarf an Insulin aus externen Quellen (8). Für Sportler könnte sich die Aufnahme von Ballaststoffen in den Ernährungsplan während einer Diät und dem Versuch Körperfett zu verlieren als hilfreich erweisen. Auch wenn es darum geht, die Insulinspiegel auf natürliche Art und Weise ohne den Konsum von Zucker oder stark verarbeiteten Kohlenhydraten zu erhöhen, könnten Ballaststoffe von Vorteil sein. Der Verzehr von einfachen Kohlenhydraten kann zu einer Fetteinlagerung führen, was beim Verzehr von Ballaststoffen nicht der Fall ist. Weiterhin verlangsamen Ballaststoffe – insbesondere Pektin – die Rate, mit der verzehrte Kohlenhydrate in Form von Glukose in den Blutkreislauf freigesetzt werden. Hierdurch können unnötige Insulinspitzen, die eine Speicherung von Körperfett begünstigen, vermieden werden. Wenn man sich sehr Proteinreich ernährt, kann es zu Verstopfungen und einer Entzündung im Bereich der Verdauungsorgane kommen. Personen, die unter Verstopfung leiden, könnten von einer Zufuhr unlöslicher Ballaststoffe profitieren (9) und wissenschaftliche Untersuchungen haben außerdem gezeigt, dass Entzündungen im Bereich der Verdauungsorgane weniger häufig auftreten, wenn adäquate Mengen von Ballaststoffen mit der Nahrung aufgenommen werden (10). 4. Wie viele Ballaststoffe sollte man zu sich nehmen? Und gibt es irgendwelche Nebenwirkungen? 5. Wo kann man Ballaststoffe herbekommen? REFERENZEN
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