2012
02.02

Es herrscht gerade die Jahreszeit, wo das Winterwetter beginnt einzusetzen. Aufgrund dieses
Wetterumschwungs erleiden viele Leute eine Erkältung. Zusätzlich kommt hinzu das sich viele bei
anderen „kranken“ Leuten anstecken.
Da Sportler sehr häufig von diesem Problem (Erkältung) betroffen sein können, ist es Ratsam in
dieser Jahreszeit vermehrt die Aminosäure L- Glutamin zu supplementieren, da diese unter anderem
das Immunsystem stärken kann. Man muss dazu verstehen, das durch ein hochintensives Training
die Immunabwehr in Mitleidenschaft gezogen werden kann. Daher ist bei einem angegriffenen
Immunsystem eine zusätzliche Glutamin- Zufuhr von großen Vorteil.

Viele sind mittlerweile von dem Immunvorteil von Glutamin überzeugt. Für diese gehört diese
Aminosäure dann zu den Pflichtsupplementen.

Doch was genau ist eigentlich L- Glutamin?
L- Glutamin ist eine nicht essentielle Aminosäure (das heißt, der Körper kann diese aus essentiellen
Aminosäuren selbst herstellen) die hauptsächlich in der Skelett-muskulatur zu finden ist. LGlutamin
ist aber auch in der Lunge vorhanden und spielt eine wichtige Rolle in der
Proteinsynthese (= aus zugeführtem Protein wird körpereigenes Protein gebildet).
Obwohl der Körper diese Aminosäure selbst herstellen kann, ist bei großer Belastung der Körper
nicht in der Lage diese Aminosäure in genügendem Maße herzustellen. Aus diesem Grund kommt
es zu einem Glutamin Mangel der sich z.B durch schlechtere Regeneration oder schlechter
Immunabwehr bemerkbar macht.

Doch wie genau hilft L- Glutamin dabei, das Immunsystem zu stärken?
1) L-Glutamin Supplemente wirken sich positiv nach einer Stresssituation aus: In den
USA wird L- Glutamin schon länger in Krankenhäusern eingesetzt um schwache Patienten
„aufzupeppeln“. Studien haben ebenfalls gezeigt, das dieses Supplement das Immunsystem
nach einer Operation stärken kann.
2) Hardcore Training entleert die Körpereigenen Glutamin Speicher: Es ist kein
Geheimnis, das eine regelmäßige Dauerüberlastung (z.B: durch zuviele und zulange
Trainingseinheiten) das Immunsystem schwächt. Erste Anzeichen eines geschwächten
Immunsystems sind vor allem Trägheit und Müdigkeit bzw. allgemeine Schlappheit. Wenn
Sie diese Symptome aufweisen, kann dies auch daran liegen, das Ihre „Glutaminspeicher“
erschöpft sind, bzw. Ihr Körper nicht ausreichend Glutamin zur Regenration herstellen kann.
Bei solchen Symptomen kann oftmals eine gezielte Glutamin- Supplementaion wahre
Wunder bewirken.
3) Eine Diät kann das Immunsystem schwächen: Wenn Sie gerade daran interessiert sind
Ihre Figur merklich zu verbessern und deswegen eine kalorienreduzierte Diät durchführen,
kann dies Ihr Immunsystem schwächen. Dies kommt deswegen zustande, da viele Sportler
in der Diät zu wenig Vitamine, Mineralstoffe oder eben Glutamin zuführen. Deswegen sollte
in einer kalorienreduzierten Diät eine ausreichende Glutamin und Vitamin bzw.
Mineralstoffzufuhr gewährleistet sein, da sonst zwar Ihr Körper im Top Zustand ist- aber
eben nicht Ihr Immunsystem.

Weitere Tipps um Erkältungen zu verhindern:

  • Waschen Sie sich regelmäßig die Hände! Besonders bevor Sie Augen, Nase und Mund berühren.
  • Niesen oder Husten Sie nicht in Ihre Hände, sondern in Ihren Ellenbogen!
  • Bei hoher Krankheitsrate der Kollegen kann ein Händedesinfektionsmittel von Vorteil sein!
  • Wenn Sie Krank sind, bleiben Sie Zuhause. Es macht keinen Sinn Krank auf Arbeit zu fahren und Ihre Kollegen anzustecken! Zudem kann sich Ihr Zustand noch weiter verschlechtern.

Wie viel Glutamin soll ich pro Tag zu mir nehmen?
Empfehlenswert sind 0,1 – 0,3gr / kg Körpergewicht. Dies wären bei einem 80kg Mann 8 – 24gr /
Tag!

Schlusswort:
Glutamin kann nicht nur dabei helfen neues Muskelgewebe aufzubauen. Es kann ebenfalls dabei
helfen, bei akuten Stress ein gutes Immunsystem zu bewahren.
Und eine gute Immunabwehr ist immer von Vorteil!

2012
01.24

So bauen Sie Monsterbeine auf

Richtig gut trainierte Beine sind ein nicht so häufig anzutreffendes Bild in einem Fitnessstudio.
Sie senden eine Botschaft von körperlicher und mentaler Stärke aus, da sie (meist) mit sehr viel
Anstrengung aufgebaut werden müssen.
Ich selbst bin aktiver Rugby-Spieler und ein Eishockey-Torwart, sodass es für mich äußerst wichtig
ist, keine „Pommespiekser“- Beine zu haben. Als ich im Fitnessstudio anfing meine Beine zu
trainieren hatte dieses Trainingssystem nichts besonderes. Ich trainierte die Beine genauso hart wie
alle anderen Muskelgruppen.

Nach einem halben Jahr fing ich aber an, den Beintag als etwas besonderes anzusehen. Ich fing
dann letztendlich vor ein paar Jahren mit dem Bodybuilding an. Da ein Bodybuilder sehr gut
austrainierte Beine haben muss um auf der Bühne zu bestehen, war ich ständig auf der Suche nach
neuen Trainingstechniken, die meine Beinfortschritte vorantreiben würden.

Meine Beine reagierten ganz besonders gut auf das Gewichtstraining, und ich konnte dadurch auf
dem Eis- sowie auf dem Rugby- Feld mehr Leistung als vorher erbringen.
Viele Fitnesstreibende Sportler trainieren nicht ausreichend hart genug ihre Beine, oder umgehen
geschickt das Beintraining indem sie Arme oder Brust trainieren…..

Doch hier handelt es sich um einen fatalen Fehler, denn schweres Beintraining hilft auch dabei
anderen Körperpartien (z.B Rücken) neue Muskelmasse einzuhauchen. Zudem verbrennt
Beintraining mehr Kalorien als jedes andere Krafttraining, was einem lästiges Körperfett vom Leib
halten kann. Dies ist besonders für die „Cardiohass“- Fraktion interessant.
Und wenn das noch nicht genug Vorteile wären: Schweres Beintraining sorgt außerdem dafür, das
der Wachstumshormonspiegel überproportional ansteigt.
So schaffen Sie ein extrem anaboles Umfeld im Körper- was letztendlich dafür sorgt das Sie
wesentlich mehr Muskeln aufbauen werden.

Hier ist nun das Beintraining was ich dazu benutzt habe, um meine Beine wie „Unkraut“ wachsen
zu lassen. Wenn Sie sich daran halten die Intensität immer hoch zu halten, und sich danach
ausreichend gut erholen, werden Ihre Beine auch anfangen überproportional zu wachsen. Wichtig
ist nur, das Sie das Gewicht nicht ZU schwer wählen und stattdessen auf die Ausführung achten.
Die Ausführung ist beim Beintraining äußerst wichtig, denn mit ZU schweren Gewichten (und
entsprechend schlechter Ausführung) handeln Sie sich höchstens eine Verletzung ein.
Ich benutze beim Beintraining sehr gerne Schocktechniken!
Hier eignen sich vor allem folgende Techniken:

Pyramiden Sätze: Ich fange z.B bei den Kniebeugen mit 60kg an und steigere mich immer um
mindestens 15kg. Folgende Kombination ist hier empfehlenswert: 20kg- 60kg- 80kg- 100kg-120kg
Hier sollten bis auf den 20kg Satz ALLE Sätze bis zum Versagen ausgeführt werden. Ich zähle nicht
wirklich die Wiederholungen, sondern handle eher Instinktiv. Soll heißen, erst wenn ich nicht mehr
kann lege ich das Gewicht ab! Natürlich zählt man immer mit. Aber ich habe vor Beginn eines
Satzes keine feste Wiederholungsanzahl die ich erreichen möchte.

Drop Sätze: Hier fange ich mit einem Gewicht an, was ich mindestens 12x sauber bewegt
bekomme. Nachdem meine Muskeln versagt haben, baue ich immer die äußersten
Gewichtsscheiben ab und beuge ohne Pause weiter. Diesen Vorgang wiederhole ich bis zu dreimal.
Und glauben Sie mir- danach werden Ihre Beine brennen. Diese Intensitätstechnik ist aber eher für
erfahrene Sportler geeignet. Anfänger werden sich wahrscheinlich tagelang mit Muskelkater quälen.
Von daher sollten Sie langsam anfangen und sich dann steigern!

Doch nun genug Worte…..Hier das Trainingsprogramm:
Beinstrecker (2 Sätze Warm-Up mit leichten Gewichten)
Beinstrecker (3 Pyramiden Sätze mit schwerem Gewicht- der letzte Satz ist ein Dropsatz!)
Kniebeugen (1 Satz Warm-Up mit der Stange)
Kniebeugen (4 Pyramiden Sätze mit schwerem Gewicht – der letzte Satz ist ein Dropsatz!)
Rumänisches Kreuzheben (4 Pyramiden Sätze mit schwerem Gewicht)
Beinbizeps Curls (5 Pyramiden Sätze mit schwerem Gewicht- der letzte Satz ist ein Dropsatz!)
Hackenschmidt Kniebeugen (3 Pyramiden Sätze mit schwerem Gewicht)
Sitzendes Wadenheben (3 Pyramiden Sätze mit schwerem Gewicht- die letzten 2 Sätze sind Dropsätze!)
Stehendes Wadenheben (3 Pyramiden Sätze mit schwerem Gewicht- die letzten 2 Sätze sind Dropsätze!)

Wichtige Anmerkungen zu diesem Traininsprogramm:
– Ich sage es nochmal mit Nachdruck: IMMER SAUBER TRAINIEREN!
– Um die Intensität noch mehr zu erhöhen kann man beim Wadenheben und den Beinbizeps- Curls Spitzenkontraktion anwenden. Dazu versuchen Sie das Gewicht mindestens 2sec bewusst in der oberen Position zu halten. Dadurch wird der Muskel noch mehr beansprucht.
– Versuchen Sie beim Beinstrecken die Fußposition -ab und zu- zu variieren. Wenn Sie die Fußspitzen gerade nach oben zeigen lassen trainieren Sie mehr den mittleren Quadrizeps; Zeigen Ihre Fußspitzen nach außen trainieren Sie mehr den inneren Quadrizeps; Zeigen Ihre Fußspitzen nach innen trainieren Sie den äußeren Quadrizeps (hier bitte nicht zuviel Gewicht verwenden)
– Bei den Kniebeugen immer bis mindestens 90° runter gehen. Das heißt, das Ihre Oberschenkel parallel zum Boden liegen. Wenn Sie die Kniebeugen tiefer als 90° ausführen trainieren Sie stärker Beinbizeps und Gesäß!

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Ausprobieren dieses Beintrainings. Lassen Sie Ihre Beine explodieren!!

2012
01.18

Steroidanwender haben häufig das Gefühl, dass sie zu irrationalen, aggressiven Wutausbrüchen neigen. Die meisten psychiatrischen Studien zeigen, dass auch wenn der so genannte „Roid Rage“ zum größten Teil in den Bereich der modernen Legenden gehört, etwa 10 Prozent aller Steroidanwender unter ernsthaften psychologischen Nebenwirkungen leiden.

Eine an der University of Uppsala durchgeführte schwedische Studie fand heraus, dass 65 Prozent der Steroidanwender mit größerer Wahrscheinlichkeit als Nichtanwender brutale Verbrechen begehen. Die Daten sagen mehr über die Steroidanwender als die Steroide selbst aus, da die Rate brutaler Verbrechen bei augenblicklichen und früheren Steroidanwendern gleich ausfiel. Korrelative Studien wie diese beweisen nicht, dass anabole Steroide aggressive Verbrechen auslösen, sondern nur, dass Steroide und solche Verbrechen miteinander in Verbindung stehen.

(Drug Alcohol Dependence, Im Druck, 3. Juni, 2010)

2012
01.13

Zutaten:

  • 200gr Hühnerbrustfilet
  • 50gr Gouda -Käse (je nach Geschmack)
  • 200gr Broccoli (tiefgekühlt)
  • 2 Teelöffel Rapsöl zum Anbraten (oder vergleichbares)
  • Pfeffer
  • bei Bedarf Salz

Zubereitung:
1) Das Hühnerbrustfilet mit einem Messer quer durchstechen
2) Den Käse in Scheiben schneiden und in die Einschnitte des Hühnerbrustfilets stecken
3) Das vorgefertigte Fleisch nun in einer Pfanne braten
4) Den Broccoli in einer Mikrowelle mit wenig Wasser dünsten
5) Das fertig gebratene Fleisch nun auf einem Teller mit dem Broccoli ausrichten

Nährwerte:
Energie      Kohlenhydrate      Eiweiß      Fett
400kcal               5gr                50gr        20gr

2012
01.11

Zutaten:

  • 300gr Tartar (mageres Rinderfleisch-Hack)
  • ½ Zwiebel
  • 100gr Light- Mozzarella
  • 2 Teelöffel Rapsöl
  • 200gr Spinat (tiefgekühlt)
  • Pfeffer
  • bei Bedarf Salz

Zubereitung:
1) Spinat auftauen.
2) Den Mozzarella & die Zwiebel in kleine Stückchen schneiden bzw. hacken.
3) Zwiebeln in einer Pfanne anbraten und das Tartar dazugeben.
4) Wenn das fertige Fleisch gewürzt ist (vorher ab-schmecken), den Spinat darunter rühren.
5) Zum Schluss den Mozzarella drüber streuen und bei niedriger Temperatur 3-4min fertig kochen.

Nährwerte:
Energie     Kohlenhydrate     Eiweiß     Fett
630kcal            5gr                 85gr      30gr